Auch in China ist Bargeld auf dem Rückzug

„Ein Blick nach China zeigt, wie auch hier in wenigen Jahren die Zukunft aussehen dürfte: Insbesondere die junge Generation zahlt inzwischen fast ausschließlich per Telefon.“ Unser Erstunterzeichner Fabian Grummes in der jüngsten Ausgabe des Smart Investor (www.smartinvestor.de) über die Transformation Chinas in eine fast bargeldlose Gesellschaft.

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Besonders bemerkenswert: Während es in der EU und den USA der Staat ist, der den Bargeldverkehr einschränkt, kommt in China die Entwicklung aus dem Markt heraus. Gerade in den Vorstandsetagen der großen Bankhäuser, die sich aus naheliegenden Gründen für die Bargeldabschaffung stark gemacht haben (so beispielsweise John Cyran, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank, oder Willem Buiter als damaliger Chefvolkswirt der Citibank), könnte es aber bei Erreichen des Ziels trotzdem lange Gesichter geben. Denn der enorme Erfolg von Alipay, WeChat & Co. wirft die Frage auf: Wer braucht in gar nicht allzu ferner Zukunft eigentlich noch herkömmliche Banken?

Auch wenn die Entwicklung in China durch den Markt kommt, so ist sie nicht weniger besorgniserregend. Die Nutzer der besagten Plattformen sind völlig gläsern und die Daten werden die Betreiber dem wissbegierigen Staat nicht vorenthalten können, wenn sie im Geschäft bleiben wollen. In dieses Bild passen die Unternehmungen der chinesischen Regierung, ein „Sozialkreditsystem“ aufzubauen…

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