Auch in China ist Bargeld auf dem Rückzug

„Ein Blick nach China zeigt, wie auch hier in wenigen Jahren die Zukunft aussehen dürfte: Insbesondere die junge Generation zahlt inzwischen fast ausschließlich per Telefon.“ Unser Erstunterzeichner Fabian Grummes in der jüngsten Ausgabe des Smart Investor (www.smartinvestor.de) über die Transformation Chinas in eine fast bargeldlose Gesellschaft.

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Besonders bemerkenswert: Während es in der EU und den USA der Staat ist, der den Bargeldverkehr einschränkt, kommt in China die Entwicklung aus dem Markt heraus. Gerade in den Vorstandsetagen der großen Bankhäuser, die sich aus naheliegenden Gründen für die Bargeldabschaffung stark gemacht haben (so beispielsweise John Cyran, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank, oder Willem Buiter als damaliger Chefvolkswirt der Citibank), könnte es aber bei Erreichen des Ziels trotzdem lange Gesichter geben. Denn der enorme Erfolg von Alipay, WeChat & Co. wirft die Frage auf: Wer braucht in gar nicht allzu ferner Zukunft eigentlich noch herkömmliche Banken?

Auch wenn die Entwicklung in China durch den Markt kommt, so ist sie nicht weniger besorgniserregend. Die Nutzer der besagten Plattformen sind völlig gläsern und die Daten werden die Betreiber dem wissbegierigen Staat nicht vorenthalten können, wenn sie im Geschäft bleiben wollen. In dieses Bild passen die Unternehmungen der chinesischen Regierung, ein „Sozialkreditsystem“ aufzubauen…

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Bargeldabschaffung: IWF rät in einem Arbeitspapier zur schrittweisen, unbemerkten Bargeld-Beseitigung

In einem neuen Arbeitspapier mit dem Titel „The Macroeconomics of De-Cashing (Die Makroökonomie der Bargeld-Beseitigung)“ schreibt der IWF-Analyst Alexei Kireyev zum Thema Bargeldabschaffung:
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IWF berät Regierungen, wie sie die Bevölkerung täuschen und geschmeidig Bargeld abschaffen können

Der Internationale Währungsfond (IMF) in Washington hat ein Arbeitspapier zur Bargeldbeseitigung (de-cashing) veröffentlicht. In den Schlussfolgerungen stehen Ratschläge, wie Regierungen den Widerstand der Bevölkerung unterlaufen und sie über ihre wahren Absichten täuschen können.
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Die Vernichtung der Ersparnisse

Das Zentralbanktreffen in Jackson Hole macht deutlich, wie weit die Pläne für die Abschaffung des Bargelds bereits vorangeschritten sind.

Bargeld erfreut sich in jüngster Zeit immer geringer Beliebtheit. Weniger beim tumben Volk, gerade dem deutschen, das sich einfach nicht von diesen anachronistischen, unhygienischen und Diebe geradezu magisch anziehenden Münzen und Scheinen trennen will, sondern bei den Mächtigen und insbesondere den sogenannten Wirtschaftsexperten. „Die Vernichtung der Ersparnisse“ weiterlesen

Das EU-Panikorchester über Bargeldgrenzen: wenn’s nicht traurig wär‘, wär’s lustig

Der deutsche Finanzminister Schäuble ist heute, um es neudeutsch zu formulieren, ziemlich „busy“. Er weilt derzeit in Brüssel, wo er die EU-Finanzminister getroffen hat – Thema mal wieder Griechenland, über das wir schon bald wieder schöne Neuigkeiten hören dürften, weil das Geld wieder ein bißchen knapper geworden ist. Und auch Portugal im Fokus, nachdem die Risikoprämien für die Staatsanleihen des Landes gestern auf über 4,5% gestiegen waren – heute beruhigt sich das wieder etwas mit Renditen um die 4%-Marke für die 10-jährige Anleihe Portugals. „Das EU-Panikorchester über Bargeldgrenzen: wenn’s nicht traurig wär‘, wär’s lustig“ weiterlesen