Drei Erscheinungsformen des Liberalismus

An Europa scheiden sich die Geister – vor allem unter den Liberalen. Das war eigentlich schon immer so – man vergleiche Wilhelm Röpke und Alfred Müller-Armack. Die einen treten für das Subsidiaritätsprinzip ein, die anderen glauben, dass ein gemeinsamer Markt auch eine gemeinsame Wirtschaftspolitik benötigt.

Viele Gründe sprechen für Subsidiarität, aber dem Liberalen geht es vor allem darum, dass Dezentralisierung die Freiheit des Einzelnen schützt. Denn wenn die Regierungen der verschiedenen Länder um Menschen und Kapital konkurrieren müssen, sind ihrer Regelungswut und der Besteuerung enge Grenzen gesetzt. Der Wettbewerb zwischen den Herrschenden war das historische Erfolgsgeheimnis Europas – darauf haben Hume, Montesquieu, Kant, Lord Acton, Max Weber und viele andere weniger Berühmte hingewiesen. „Drei Erscheinungsformen des Liberalismus“ weiterlesen