Das Aus der 500-Euro-Banknote

EZB beginnt mit Abschaffung des Bargelds – Ein trauriger Tag für die Freiheit

München,  4.  Mai  2016  –  „Die  EZB  sorgt  mit  ihrer  Entscheidung  für  eine  massive Einschränkung  des  Bargeldverkehrs  und  damit  auch  für  eine  massive  Einschränkung  der Freiheit“,  erklärt  Prof.  Max  Otte,  Fondsberater  und  Erstunterzeichner  der  Initiative  www.stopbargeldverbot.de.  Die  EZB  hat  auf  ihrer  heutigen  Sitzung  die  bereits  im  Vorfeld  kursierenden Gerüchte  bestätigt  und  die  Abschaffung  des  500-Euro-Scheins  beschlossen.  „Die  Bürger sollten  auf  keinen  Fall  den  Lügen  des  Mario  Draghi  Glauben  schenken.  Die  Einschränkung des  Bargeldverkehrs  dient  nicht  der  Kriminalitätsbekämpfung,  sondern  bereitet  die flächendeckende  Einführung von  Negativzinsen vor.  Zeitgleich  kommt  die  Politik  dem  so  sehr ersehnten, totalen Überwachungsstaat einen großen Schritt näher.“

„Die  heute  beschlossene  Abschaffung  des  500ers  wird  erst  der  Auftakt  zu  einer  Reihe  von Maßnahmen  sein,  die  es  den  Bürgern  unmöglich  machen  sollen,  sich  gegen  die  rücksichtslose Enteignung  durch  die  EZB-Politik  zur  Wehr  zu  setzen“,  fügt  Prof.  Thorsten  Polleit,  ebenfalls Erstunterzeichner  der  Initiative  Stop-Bargeldverbot.de,  an.  „Wenn  dem  nicht  Einhalt  geboten wird,  drohen  Obergrenzen  für  Barzahlungen,  Kapitalverkehrskontrollen,  Meldepflichten  für Barabhebungen  und  viele  weitere  Maßnahmen,  mit  denen  unbescholtene  Bürger  kriminalisiert werden.  Auch  das  Ende  für  weitere  „große“  Scheine  wie  die  200-  und  100-Euro-Banknoten  ist zu befürchten.  Die EZB  geht  über  ihr  Mandat  hinaus,  und es  ist  eine  Politik  gegen  die Bürger, gegen den Rechtsstaat und gegen die Freiheit“, so Polleit.

„Es  ist  in  der  Tat  ein  trauriger  Tag  für  die  Freiheit“,  stellt  auch  der  Europaabgeordnete  Prof. Joachim  Starbatty  fest.  Einmal  mehr  offenbare  das  EZB-Direktorium,  dass  es  die  tatsächlichen Ursachen  für  die  seit  2007  herrschende  Finanz-  und  Systemkrise  noch  immer  nicht  begriffen hat.  Selbst  mit  Negativzinsen  im  zweistelligen  Bereich  wird  sich  kein  neuer  Boom  entfachen lassen.  So  schnell  wie  dann  die  privaten  Guthaben  ausradiert  werden,  wird  die Staatsverschuldung  anwachsen  und  zeitgleich  wird  die  EZB  in  gewaltigem  Ausmaß  Assets aufsaugen.  „Die  Bürger  müssen  klar  und  deutlich  Nein  zu  dieser  Politik  sagen.  Nur  wenn  es offensichtlich  wird,  dass  die  EZB  keine  Legitimation  für  ihr  Vorgehen  hat,  können  wir  die  Pläne von  Zentralbankern  und  Politikern  durchkreuzen.  Dazu  aber  müssen  die  Bürger  überhaupt verstehen,  welch  perfides  Spiel  hier  gespielt  wird.  Die  Politik  der  EZB  ist  nicht  nur  falsch  und gefährlich,  sie  stellt  eine  massive  Bedrohung  für  unsere  Freiheit  dar.  Mario  Draghi  muss gestoppt werden.“

Die  Initiative  „www.stop-bargeldverbot.de“  veranstaltet  am  Samstag,  14.  Mai  2016  ab  11  Uhr an  der  Frankfurter  Hauptwache  eine  große  Kundgebung  gegen  die  Politik  der  EZB  und  für  den unbedingten  Erhalt  des  Bargelds.  Als  Redner  werden  unter  anderem  Max  Otte,  Joachim Starbatty und Thorsten Schulte auftreten.

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